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Die 10 nervigsten Golf-Typen

am 24.07.2015 von Alvaro

Golf Typen

Platz 10: Der Ballsucher

Startet am liebsten spät bei Turnieren. Geht gerne im Schneckentempo am Rough-Rand spazieren, um Überbleibsel der Vorflights zu sichten. Die verschärfte Version führt stets eine Ball-Angel bei sich. Unter 3 Fundstücken wird sich nicht vom Teich fortbewegt. Dieser Typus ist bei frühen Startzeiten kaum zu ertragen und ein echter Zeitkiller! Anzutreffen meist in wohlhabenden Gesellschaftsschichten.

Platz 9: Der Blender

Sieht aus wie ein Voll-Profi. Equipment, Klamotten und Trolley – alles vom obersten Regal! Wenn man ihn nur flüchtig im Augenwinkel sieht, würde man meinen Ian Poulter huscht über die heimische Wiese. Eröffnet das Spiel jedoch meist mit einem gepflegten „Toppmöller“ von Tee  1, denn sein Spiel korreliert in keiner Weise mit seinem Outfit. Die erst seit 2 Jahren spielende Durchschnittsgolferin „Gunda Petersen“ steht meist Brutto vor ihm in der Liste.

Platz 8: Der Untertreiber

Spätestens nach dem dritten Par (bei 4 gespielten Löchern) beginnen seine „Ach, das ist ja glücklich heute“-Aussprüche zu nerven. Jeder Schlag wird von einem „Ach, Mist“ begleitet, obwohl der Ball schnurgeradeaus fliegt. Kaum ist der Putt vom Schlägerblatt folgt ein „Ach nein“, um dann in ein „Huch, doch drinnen“ zu münden. Spielt im Sommer fast jeden Tag, tut aber so, als wenn die Arbeit einfach keine Zeit zum Golfen ließe.

Platz 7: Das Loch-Lexikon

Er erinnert sich an jedes gespielte Loch auf jedem jemals in seinem Golferleben gespielten Platz. Und er gibt diese auch sehr gerne in chronologischer Reihenfolge auf der Terrasse wieder. Sobald er mit „Also, an der 1 ging es schon los“ startet, sollte mal rasch duschen gehen und die Zeit im Shower- statt Redefluss genießen. Die Versuche auch mal einen eigenen Schlag zum besten zu geben, scheitern in der Regel kläglich an seinem mangelndem Interesse. 

Platz 6: Der Kommentator

Trifft selbst keine Pille richtig, aber kommentiert jeden Schlag und jede Runde der anderen. Schon beim Abschlag bekommt man ein „ach, den hast Du jetzt aber dünn getroffen“ an den Kopf geworfen, während er seinen Ball ins Aus befördert. „Oh, hast verkehrt gelesen?“, „Schöner Treffer, aber zu weit links“, und „Mark spielt hier immer das Birdie“ sind Standard-Floskeln in seinem Reporter-Vokabular. Dieser Typus lenkt von seiner eigenen Schwäche ab.

Platz 5: Der Nordic Walker

Hat irgendwo gelesen, dass Golfer 5 Jahre länger leben und versucht jetzt seine talentfreie Zone auf dem Golfplatz zu erweitern - in einer der koordinativ schwersten Schwungbewegungen. Kein Golflehrer dieser Welt hatte bisher den Mut, einem Bewegungs-Legastheniker lieber den parallel zum Golfplatz verlaufenden Wanderweg zu empfehlen. Dieser Typus ist auch besser bekannt als „Dackeltöter“.

Platz 4: Der Linksfahrer

Im wahren Leben sind dies die Rückspiegel-Ignoranten unserer Autobahnen. Lassen partout nicht durchspielen, um keinen Preis! Es ist schließlich seine Startzeit und dann hat sich der Rest an sein Tempo zu halten. Kann sich auch nicht vorstellen, dass jemand schwungtechnisch motorisierter unterwegs ist als er. Maximal ein Marshal kann diesen Typus vom „Durchspielen lassen“ überzeugen – nach langer Diskussion...

Platz 3: Der Jammerlappen

Spielt für den Außenstehenden Betrachter passables Golf, kommentiert aber so ziemlich jeden Schlag mit Unzufriedenheit. Eigentlich sind alle Schläge bei ihm unsauber getroffen. Zudem hat er vorm Spiel etwas falsches gegessen, ist zu spät losgefahren, konnte nicht auf die Range, ist mitten in der Schwungumstellung, und hatte zuletzt vor einem halben Jahr die Schläger in der Hand. Trifft auf der Range angeblich jeden Schlag sauber. Gilt im wahren Leben als Perfektionist. 

Platz 2: Der Kino-Golfer 

Nervt auf der Runde permanent mit Nebengeräuschen. Geht mit klappernden Eisen, wenn andere Schlagen wollen. Sucht an Abschlägen nach verschollenen Brötchentüten in Außentaschen und „flüstert“ mit anderen Flightpartnern auf Zimmerlautstärke. Sollte nichts zum wühlen und rascheln in der Nähe sein, wird auch gerne wie ein dreijähriger die Rotznase permanent hochgeschnieft. Selbst beim Putten sieht man ihn im Augenwinkel hin und her wippen. ADS-verdächtig.

Platz 1: Der Regel-Papst

Zieht einen Bollerwagen voller Regelbücher hinter seinem Golf-Trolley her. Er ist bei kritischen Fragen immer sofort zur Stelle. Gibt sich zu Anfang der Runde seltsam lässig, verbohrt aber im Laufe der Runde immer mehr. Besonders, wenn es bei ihm nicht so gut läuft. Meist hat er im letzten Drittel der Runde seinen großen Auftritt. Er kann dann nicht mehr gegen seine Krämer-Seele ankämpfen und zumeist platzt es dann wie folgt aus ihm heraus: „Wenn ich Dein Zähler wäre, könnte ich den nicht mehr im vollen Umfang vor der Linie gut geben“. Oder er keift direkt „2 Strafschläge“. Warum auch immer...

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